AC (Wechselstrom)
Wechselstrom, abgekürzt AC, ändert regelmässig seine Richtung und versorgt das Hausnetz. Der Wechselrichter wandelt den Gleichstrom der Solarmodule in nutzbaren Wechselstrom um.
Technik muss nicht technisch klingen. Unser Glossar erklärt die wichtigsten Begriffe rund um Photovoltaik, Speicher, Wärme und das Schweizer Energiesystem – klar, kompakt und ohne Fachchinesisch.
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Von der ersten Idee bis zum vernetzten Energiesystem: Hier finden Sie Antworten auf die Begriffe, die Ihnen in Offerten, Datenblättern und Beratungsgesprächen begegnen.
82 Begriffe
Wechselstrom, abgekürzt AC, ändert regelmässig seine Richtung und versorgt das Hausnetz. Der Wechselrichter wandelt den Gleichstrom der Solarmodule in nutzbaren Wechselstrom um.
Der Zeitpunkt, an dem die Einsparungen und Erträge einer Energielösung ihre Investitionskosten ausgeglichen haben. Bei einer Photovoltaikanlage beeinflussen unter anderem Anschaffungskosten, Eigenverbrauch, Strompreis, Rückliefertarif und Förderung die Amortisationsdauer.
Die passende Auslegung von Photovoltaik, Speicher oder Wärmepumpe für Gebäude und Nutzung. Gute Dimensionierung betrachtet nicht nur die Fläche, sondern auch Verbrauch, Lastprofil, Zukunftspläne und wirtschaftliche Ziele.
Eine Photovoltaikanlage, deren Unterkonstruktion oberhalb der bestehenden Dacheindeckung montiert wird. Die Dachhaut bleibt erhalten; zwischen Dach und Modulen sorgt ein Abstand für Hinterlüftung.
Die Himmelsrichtung, in die eine Modulfläche zeigt. Süd liefert meist den höchsten Jahresertrag; Ost-West verteilt die Produktion breiter über den Tag und kann dadurch besonders gut zum Verbrauchsprofil eines Haushalts passen.
Photovoltaik planenDer Anteil des eigenen Strombedarfs, den eine Photovoltaikanlage und ein allfälliger Speicher decken. Ein hoher Autarkiegrad bedeutet weniger Netzbezug – ist aber nicht dasselbe wie vollständige Unabhängigkeit vom Stromnetz.
Die elektronische Steuerung eines Batteriespeichers. Sie überwacht Zellspannung, Temperatur sowie Ladezustand und schützt die Batterie vor kritischen Betriebszuständen. Das BMS ist entscheidend für Sicherheit, Leistung und Lebensdauer.
Speichert tagsüber überschüssigen Solarstrom und stellt ihn später wieder bereit – etwa am Abend. So steigt der Eigenverbrauch. Die passende Kapazität richtet sich nach Anlagengrösse, Lastprofil und gewünschter Notstromfunktion.
Speicherlösungen ansehenEin Modul, das Licht auf Vorder- und Rückseite in Strom umwandeln kann. Der Mehrertrag entsteht durch reflektiertes Licht und hängt stark von Montageart, Untergrund, Abstand und Verschattung der Rückseite ab.
Ein Wärmeabgabesystem, das Räume über grosse Flächen im Boden beheizt. Weil es meist mit tiefen Vorlauftemperaturen auskommt, passt eine Boden- oder Fussbodenheizung besonders gut zu Wärmepumpen.
Der Coefficient of Performance beschreibt die momentane Effizienz einer Wärmepumpe unter definierten Bedingungen. Ein COP von 4 bedeutet beispielsweise: Aus einer Einheit elektrischer Energie entstehen vier Einheiten Wärme. Für den Jahresvergleich ist die Jahresarbeitszahl aussagekräftiger.
Die tatsächlich nutzbare Fläche ist kleiner als die gesamte Dachfläche. Kamine, Dachfenster, Randabstände, Wartungswege, Verschattung und statische Bereiche werden bei der Modulbelegung berücksichtigt.
Der Winkel einer Dachfläche gegenüber der Horizontalen. Zusammen mit Ausrichtung und Standort beeinflusst er den Solarertrag. Auch flache oder steile Dächer können wirtschaftlich genutzt werden, wenn Planung und Montagesystem dazu passen.
Solarmodule erzeugen Gleichstrom, abgekürzt DC. Der Wechselrichter wandelt ihn in den im Gebäude und Stromnetz üblichen Wechselstrom um. Bei DC-gekoppelten Speichern kann Solarstrom auf der Gleichstromseite in die Batterie fliessen.
Die langsame, natürliche Abnahme der Modulleistung über die Betriebsjahre. Hochwertige Module verlieren nur einen kleinen Teil ihrer Leistung pro Jahr; Produkt- und Leistungsgarantien beschreiben die zugesicherten Werte des Herstellers.
Eine Steuerung, die Ladeleistung und andere grosse Verbraucher laufend an den verfügbaren Netzanschluss und die aktuelle Gebäudelast anpasst. So können Elektroautos sicher laden, ohne den Hausanschluss zu überlasten.
Solarstrom, der direkt vor Ort genutzt oder zunächst lokal gespeichert und später verbraucht wird. Wärmepumpe, Warmwasserbereitung, Haushaltsgeräte und Elektroauto lassen sich gezielt in sonnige Stunden verschieben und erhöhen so den Eigenverbrauch.
Der prozentuale Anteil der gesamten Solarproduktion, der im Gebäude selbst genutzt wird. Er beantwortet eine andere Frage als der Autarkiegrad: Eigenverbrauchsgrad betrachtet die Produktion, Autarkiegrad den gesamten Strombedarf.
Ein Förderinstrument des Bundes für Photovoltaikanlagen. Die Vergütung wird einmalig ausbezahlt und deckt einen Teil der anrechenbaren Investitionskosten. Zuständigkeit, Voraussetzungen und Ansätze werden über Pronovo abgewickelt und können sich ändern.
Solarstrom, der nicht gleichzeitig vor Ort verbraucht oder gespeichert wird, fliesst in das öffentliche Netz. Der lokale Energieversorger vergütet diese Energie gemäss seinem Rückliefertarif.
Beschreibt, wohin Energie im Gebäude gerade fliesst – etwa vom Dach in den Haushalt, Speicher, die Wärmepumpe, das Elektroauto oder ins Netz. Monitoring macht diese Wege in Echtzeit sichtbar.
Die intelligente Schaltzentrale des Gebäudes. Sie stimmt Photovoltaik, Speicher, Wärmepumpe, Warmwasser und Ladestation aufeinander ab – mit dem Ziel, Solarstrom dann zu nutzen, wenn er verfügbar ist.
Das Unternehmen, das Strom liefert, Einspeisung vergütet und Tarife abrechnet. Energieversorger und Netzbetreiber können dieselbe Organisation sein, erfüllen aber unterschiedliche Aufgaben.
Der Anteil der Speicherkapazität, der zwischen voll und dem vorgesehenen Mindestladestand genutzt werden kann. Die zulässige Entladetiefe wird durch Batterietechnik und Herstellersteuerung begrenzt.
Eine Sole-Wasser-Wärmepumpe nutzt über eine Tiefenbohrung Wärme aus dem Erdreich. Sie arbeitet über das Jahr mit relativ stabilen Quellentemperaturen, benötigt aber eine geeignete Bewilligung und sorgfältige Planung.
Eine Berechnung des erwarteten Solarertrags anhand von Standort, Wetterdaten, Dachgeometrie, Ausrichtung, Verschattung und Systemverlusten. Sie ist eine Planungsgrösse – der reale Ertrag schwankt von Jahr zu Jahr.
Solarpotenzial berechnenEine Photovoltaikanlage auf einem flachen Dach. Die Module werden meist leicht aufgeständert und häufig in Ost-West-Richtung angeordnet. Entscheidend sind Statik, Entwässerung, Windsog, Abstände und eine gleichmässige Ballastierung.
Der Antrag auf finanzielle Unterstützung für eine Energieanlage. Je nach Technologie, Kanton, Gemeinde und Programm gelten unterschiedliche Fristen und Bedingungen; deshalb sollte die Förderung früh im Projekt geklärt werden.
Ein Solarmodul mit möglichst einheitlich schwarzer Optik – typischerweise mit dunklen Zellen, schwarzem Rahmen und schwarzer Rückseite. Es wird vor allem gewählt, wenn eine ruhige Dachansicht wichtig ist.
Unsere ModultechnikDie gesamte Sonnenstrahlung, die auf eine horizontale Fläche trifft. Sie setzt sich aus direkter und diffuser Strahlung zusammen und ist eine zentrale Grundlage für die Ertragsprognose einer Photovoltaikanlage.
Legt fest, welche Vorlauftemperatur die Heizung bei einer bestimmten Aussentemperatur bereitstellt. Eine gut eingestellte Heizkurve verbessert Komfort und Effizienz der Wärmepumpe.
Ermittelt, wie viel Wärme ein Gebäude an kalten Tagen benötigt. Gebäudehülle, Fenster, Lüftung und gewünschte Raumtemperaturen fliessen ein. Das Ergebnis ist die Grundlage für eine passend dimensionierte Wärmepumpe.
Wärmepumpe richtig auslegenEin elektronischer Nachweis über Herkunft und Produktionsart einer bestimmten Menge Strom. Für Solarstrom dokumentiert er, dass die Energie aus einer erneuerbaren Anlage stammt; Produktion und Herkunftsnachweis können getrennt vermarktet werden.
Ein Wechselrichter, der Photovoltaikanlage und Batteriespeicher in einem System verbindet. Er kann Solarstrom ins Hausnetz liefern, die Batterie laden und – je nach Gerät und Planung – eine Ersatzstromversorgung unterstützen.
Stimmt die Wassermengen im Heizsystem so ab, dass jeder Heizkörper oder Heizkreis passend versorgt wird. Das verhindert unnötig hohe Pumpenleistung, Geräusche und ungleichmässig warme Räume.
Der Schritt, bei dem eine fertig installierte Anlage geprüft, eingestellt, dokumentiert und an die Kundschaft übergeben wird. Dazu gehören Funktionstests, Einweisung und je nach Anlage vorgeschriebene Kontrollen.
Ein Betriebszustand ohne Verbindung zum öffentlichen Netz. Dafür braucht es geeignete Komponenten und eine geregelte Netzbildung. Eine normale netzgekoppelte Photovoltaikanlage schaltet sich bei Stromausfall aus Sicherheitsgründen ab.
Das Verhältnis der über ein Jahr abgegebenen Wärme zur aufgenommenen elektrischen Energie einer Wärmepumpe. Anders als der COP berücksichtigt die JAZ den realen Betrieb über verschiedene Temperaturen und Betriebszustände.
Wärmepumpen verstehenR290 ist die technische Bezeichnung für Propan als natürliches Kältemittel. Es ermöglicht hohe Vorlauftemperaturen und hat ein niedriges Treibhauspotenzial, erfordert aber ein dafür konstruiertes Sicherheitskonzept.
Die Nennleistung einer Photovoltaikanlage unter standardisierten Testbedingungen. kWp macht Anlagen und Module vergleichbar, ist aber nicht mit der tatsächlich erzeugten Energie in Kilowattstunden gleichzusetzen.
Eine Einheit für Energie. Eine Kilowattstunde entspricht beispielsweise dem Verbrauch eines Geräts mit 1 Kilowatt Leistung während einer Stunde. Solarertrag, Stromverbrauch und Speicherkapazität werden häufig in kWh angegeben.
Alle Komponenten, die zum sicheren Laden von Elektrofahrzeugen gehören: Ladestation, elektrische Zuleitung, Schutztechnik, Lastmanagement und Kommunikation. In einem Energiesystem kann sie gezielt Solarüberschuss zum Laden nutzen.
Zeigt an, wie voll ein Batteriespeicher aktuell ist. Der State of Charge wird meist in Prozent dargestellt und vom Batteriemanagementsystem aus Spannung, Strom und Betriebsdaten berechnet.
Der zeitliche Verlauf des Stromverbrauchs eines Gebäudes. Nicht nur die jährliche Energiemenge, sondern vor allem die Uhrzeiten der Lasten sind wichtig, um Photovoltaik, Speicher und steuerbare Verbraucher passend auszulegen.
Eine verbreitete Lithium-Ionen-Zellchemie für stationäre Batteriespeicher. LFP gilt als thermisch stabil, langlebig und kobaltfrei und wird deshalb in vielen modernen Heimspeichern eingesetzt.
Ein Schweizer Modell, mit dem lokal produzierter Strom über das öffentliche Verteilnetz innerhalb eines zulässigen Gebiets geteilt werden kann. Teilnehmende bleiben Kunden des lokalen Stromversorgers; die gesetzlichen und technischen Bedingungen sind separat zu prüfen.
Entzieht der Aussenluft Wärme und überträgt sie auf das Heizungswasser. Sie benötigt keine Erdsondenbohrung und eignet sich für viele Neubauten und Sanierungen, wenn Leistung und Schall sorgfältig geplant werden.
Wärmepumpentechnik ansehenDer Betriebspunkt, an dem ein Solarmodul unter den aktuellen Bedingungen seine höchste Leistung abgibt. Der Wechselrichter sucht diesen Punkt laufend mit dem MPP-Tracker und passt Spannung und Strom entsprechend an.
Die Nennleistung eines einzelnen Solarmoduls in Wattpeak. Eine höhere Modulleistung bedeutet nicht automatisch das bessere Modul: Fläche, Wirkungsgrad, Temperaturverhalten, Garantien und Eignung fürs Dach gehören ebenfalls in den Vergleich.
Die laufende digitale Überwachung einer Energieanlage. Ertrag, Verbrauch, Ladezustand und Störungen werden sichtbar; Abweichungen können dadurch früh erkannt und gezielt geprüft werden.
Service & MonitoringDie elektrische Verbindung eines Gebäudes mit dem öffentlichen Verteilnetz. Für eine Photovoltaikanlage müssen verfügbare Anschlussleistung, Schutzkonzept, Messung und Vorgaben des zuständigen Netzbetreibers berücksichtigt werden.
Betreibt das lokale Stromnetz und ist für Anschluss, Messung und sicheren Netzbetrieb zuständig. Eine neue Photovoltaikanlage wird nach seinen technischen Vorgaben angemeldet und angeschlossen.
Strom, den ein Gebäude aus dem öffentlichen Netz bezieht, wenn die eigene Produktion und der Speicher den aktuellen Bedarf nicht decken. Ein Energiemanagement versucht, Netzbezug sinnvoll zu reduzieren.
Eine Versorgung ausgewählter Verbraucher bei Netzausfall. Je nach System steht Notstrom über eine separate Steckdose oder einen definierten Stromkreis bereit. Für eine automatische, umfassendere Versorgung braucht es ein dafür geplantes Ersatzstromsystem.
Notstrom richtig planenEine Leistungselektronik direkt am Solarmodul. Sie kann bei komplexen Dachflächen, unterschiedlichen Ausrichtungen oder Teilverschattung Vorteile bringen und eine Überwachung auf Modulebene ermöglichen. Nicht jede Anlage benötigt Optimierer.
Die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie. Solarzellen erzeugen Gleichstrom, den ein Wechselrichter für Gebäude und Netz in Wechselstrom umwandelt. Photovoltaik ist von Solarthermie zu unterscheiden, die Wärme erzeugt.
Unsere PhotovoltaiklösungenDie akkreditierte Zertifizierungsstelle für die Erfassung von Herkunftsnachweisen und die Abwicklung von Förderprogrammen für erneuerbare Energien in der Schweiz. Anmeldungen für Photovoltaik-Förderungen werden über Pronovo eingereicht.
Ein Haushalt oder Betrieb, der Energie sowohl konsumiert als auch produziert. Mit Photovoltaik, Speicher und intelligenter Steuerung wird aus einem reinen Strombezüger ein aktiver Teilnehmer am Energiesystem.
Das Elektroauto lädt bevorzugt mit Solarstrom, der im Gebäude gerade nicht anderweitig benötigt wird. Eine kompatible Wallbox passt die Ladeleistung dynamisch an den verfügbaren Überschuss an.
Der Preis, den ein Energieversorger für ins Netz eingespeisten Solarstrom bezahlt. Höhe und Bestandteile können je nach Versorgungsgebiet und Zeitraum variieren. Für eine Wirtschaftlichkeitsrechnung sollte deshalb der aktuelle lokale Tarif verwendet werden.
Ein digitaler Stromzähler, der Energieflüsse zeitlich aufgelöst misst und Werte automatisiert übermitteln kann. Er schafft die Datengrundlage für transparente Abrechnung, Verbrauchsanalyse und verschiedene lokale Strommodelle.
Die von einer Photovoltaikanlage erzeugte elektrische Energie, meist in kWh pro Jahr angegeben. Standort, Anlagengrösse, Ausrichtung, Neigung, Verschattung, Temperatur und Systemverluste beeinflussen den tatsächlichen Ertrag.
Potenzial berechnenMehrere elektrisch verbundene Solarzellen bilden ein wetterfestes Modul. Glas, Zelltechnologie, Rückseite, Rahmen und Anschlussdose bestimmen zusammen Leistung, Optik und Einsatzbereich.
Nutzt Sonnenenergie zur Erzeugung von Wärme, meist für Warmwasser oder Heizungsunterstützung. Photovoltaik dagegen erzeugt Strom – die beiden Technologien dürfen nicht verwechselt werden.
Die Energiemenge, die ein Batteriespeicher aufnehmen kann, angegeben in kWh. Für die Planung zählt besonders die nutzbare Kapazität, nicht nur der theoretische Bruttowert.
Eine Reihe elektrisch in Serie geschalteter Solarmodule. Die Stringplanung legt fest, welche Module gemeinsam an einen Wechselrichter-Eingang angeschlossen werden. Ausrichtung, Spannung, Verschattung und Gerätegrenzen müssen dabei zusammenpassen.
Die durchschnittlichen Kosten einer erzeugten Kilowattstunde über die Lebensdauer der Anlage. Berücksichtigt werden Investition, Betrieb, Ertrag und Nutzungsdauer. Die Kennzahl hilft, eigenen Solarstrom mit anderen Bezugsformen zu vergleichen.
Beschreibt, wie sich die Leistung eines Solarmoduls bei steigender Zelltemperatur verändert. Weil Module an heissen Tagen wärmer als die Umgebung werden, ist ein möglichst kleiner negativer Wert vorteilhaft.
Das Montagesystem, das Solarmodule sicher mit dem Gebäude verbindet. Es wird passend zu Dachform, Dacheindeckung, Wind- und Schneelasten geplant und ist entscheidend für die langfristige Stabilität.
Montagesysteme ansehenEin Betriebsmodell, bei dem zunächst der aktuelle Bedarf im Gebäude gedeckt und nur der verbleibende Solarstrom ins öffentliche Netz eingespeist wird. Das ist bei privaten Photovoltaikanlagen die übliche Form der Einspeisung.
Schatten durch Kamine, Gauben, Bäume oder Nachbargebäude reduziert die Solarproduktion. Eine gute Planung betrachtet den Schattenverlauf über Tag und Jahr und stimmt Modulbelegung, Strings und allfällige Optimierer darauf ab.
Ein virtueller Zusammenschluss zum Eigenverbrauch nutzt die Messinfrastruktur des Netzbetreibers, um lokal produzierten Strom gemeinsam abzurechnen. Dadurch kann ein Zusammenschluss ohne einen einzigen physischen privaten Messpunkt umgesetzt werden; die konkreten Voraussetzungen legt das Schweizer Recht fest.
Die Temperatur, mit der Heizwasser vom Wärmeerzeuger zu Heizkörpern oder Bodenheizung fliesst. Je tiefer die benötigte Vorlauftemperatur, desto effizienter kann eine Wärmepumpe arbeiten.
Eine fest installierte Ladestation für Elektrofahrzeuge. Sie lädt sicherer und meist schneller als eine Haushaltssteckdose. Mit dynamischem Lastmanagement und PV-Überschussladen kann sie Netzanschluss und Eigenproduktion intelligent berücksichtigen.
Ein Heizsystem, das Umweltwärme aus Luft, Erdreich oder Wasser auf ein nutzbares Temperaturniveau bringt. Dafür benötigt es Strom. In Verbindung mit Photovoltaik lässt sich ein Teil dieses Bedarfs direkt vom eigenen Dach decken.
Wärmepumpenlösungen ansehenDie Erwärmung von Trinkwasser für Dusche, Bad und Küche. Eine Wärmepumpe kann diese Aufgabe übernehmen; Zeitpunkt und Temperatur lassen sich oft so steuern, dass eigener Solarstrom genutzt wird.
Regelmässige Kontrolle und Pflege erhält Funktion, Sicherheit und Effizienz einer Anlage. Photovoltaik benötigt meist wenig Wartung; Wärmepumpen und Speichersysteme profitieren von abgestimmten Prüfintervallen.
Wartung & ServiceDas elektrische Herzstück einer Photovoltaikanlage. Er wandelt den Gleichstrom der Module in netzkonformen Wechselstrom um, überwacht den Betrieb und kommuniziert je nach System mit Speicher, Energiemanagement und Portal.
Strom, der im Winterhalbjahr erzeugt oder benötigt wird. Photovoltaikanlagen produzieren auch im Winter, jedoch wegen kürzerer Tage und tieferem Sonnenstand meist weniger als im Sommer.
Das Verhältnis von nutzbarer Ausgangsenergie zu zugeführter Energie. Bei Solarmodulen beschreibt er, wie viel der eintreffenden Sonnenenergie in Strom umgewandelt wird. Ein hoher Wirkungsgrad ist besonders bei begrenzter Dachfläche interessant.
Ein rechtlicher Zusammenschluss mehrerer Parteien, die lokal produzierten Strom gemeinsam nutzen. Gegenüber dem Energieversorger tritt der ZEV als ein Kunde auf. Messung, Abrechnung, Verträge und technische Umsetzung müssen passend organisiert werden.
Ein Stromzähler, der Energie in beide Richtungen erfasst: Netzbezug und Einspeisung. Er bildet die Grundlage für die getrennte Abrechnung von bezogenem und zurückgeliefertem Strom.
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